HORMONTHERAPIE BEI SCHILDDRÜSENERKRANKUNGEN

Schilddrüsenerkrankungen zählen zu den häufigsten endokrinologischen Erkrankungen in Deutschland und entstehen in den meisten Fällen aufgrund eines Jodmangels. In der vorliegenden Fortbildung liegt der Fokus auf der Therapie einer Hypothyreose und einer Struma durch Hormonsubstitution. Da diese eine enge therapeutische Breite aufweist, ist eine sorgfältige und individuelle Einstellung des Patienten wichtig.

Abweichungen oder Schwankungen der Hormonspiegel können bei einer Schilddrüsenerkrankung zu Problemen führen, weshalb ein Präparatewechsel nicht unbedenklich ist und immer kritisch hinterfragt werden sollte. Um bei der Arzneimittelabgabe und Beratung der Patienten eine Hilfe zu liefern, ist die vorliegende Fortbildung in drei Module gegliedert:


Indikationen
In Modul 1 wird zunächst die Anatomie und Physiologie der Schilddrüse beschrieben, um anschließend auf die häufigsten Funktionsstörungen der Schilddrüse einzugehen. 


Die Therapie
Modul 2 beschäftigt sich mit den Therapiemöglichkeiten der verschiedenen Schilddrüsenerkrankungen, wobei die Behandlung von Hypothyreose und Struma mit Schilddrüsenhormonen im Vordergrund steht.


Arzneimittelabgabe in der Apotheke
Patienten erhalten in der Apotheke seit 10. Dezember 2014 immer ihr gewohntes Schilddrüsenhormonpräparat, auf das sie der Arzt eingestellt hat. Denn Schilddrüsenhormone wurden vom Austausch – z.B. aufgrund von Rabattverträgen – grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt auch bei fehlendem Aut-Idem Kreuz auf dem Rezept.


Letzte Aktualisierung: 13.09.2018